Hundesport bzw. Sportschutz

 

SCHUTZHUNDESPORT – für die Einen die Königsdisziplin innerhalb der Hundearbeit, für Andere (zu unrecht) ein rotes Tuch.

 

Aber Schutzhundesport hat nicht im geringsten etwas mit „Scharf machen“ der Hunde zu tun. Über den Beutetrieb erlernt der Hund um seine Beute (= Schutzarm) zu kämpfen, was ihm einen riesigen Spaß macht. Dabei wird der Hund nicht - wie oft fälschlich dargestellt – aggressiv. Im Gegenteil im Schutzhundesport lernt der Hund GEHORSAM IN ALLEN TRIEBLAGEN.

 

Im Schutzhundesport ausgebildete Hunde sind in der Regel selbstsicher, belastbar und ausgeglichen.

 

Die Wenigsten, die mit dieser Disziplin bisher in Berührung gekommen sind, haben eine Vorstellung davon was der Hund in dieser Sportart alles leisten muss. Das „Beißen“ ist dabei nur ein relativ kleiner Teil.

 

 

Schutzhundearbeit besteht aus drei gleichberechtigten Disziplinen:

Fährtenarbeit – dabei muss der Hund eine menschliche Fährte verfolgen und die darauf ausgelegten Gegenstände „verweisen“.

 

Unterordnung – der Hund muss einen Unterordnungsteil mit Freifolge, den Übungen Sitz, Platz, Steh aus der Bewegung, sowie Apportieren über Hürde, A-Wand und auf ebener Erde beherrschen. Ebenso werden das "Voran mit Platz" und das "Ablegen unter Ablenkung" sowie die Schusssicherheit überprüft.

 

Schutzarbeit – beinhaltet Revieren, Stellen und Verbellen, Bewachen, Seiten- und Rückentransport, Belastungsphasen, Vereitelung einer Flucht und das sofortige Ablassen vom Ärmel auf das Kommando „AUS“.

 

 

Welche Hunde sind nun geeignet für den Schutzhundesport? Rassen wie der Deutsche Schäferhund, der Rottweiler, der Riesenschnauzer, der Hovawart, der Boxer, der Mali, der Dobermann und der Airdaileterrier sind wohl die bekanntesten Rassen, die schutzmäßig geführt werden. Einige dieser Rassen müssen zur Zuchttauglichkeit eine Schutzhundeprüfung nachweisen. Aber auch andere Rassen und Mischlinge finden Spaß an der Arbeit und sind durchaus geeignet. Wesentlich ist, dass der Hund physisch geeignet (gesund) ist, und ein festes, ausgeglichenes Wesen mitbringt.

 

Ein gut ausgebildeter, erfahrener Schutzhelfer wird jeden Hund individuell, nach dessen Bedürfnissen aufbauen. Er bemerkt auch ob der Hund geeignet ist oder eventuell Wesensschwächen aufweist, die eine Ausbildung in der Schutzarbeit ausschließt. Daher ist es von größter Wichtigkeit seinen Hund nur in die Hände von verantwortungsvollen, gut ausgebildeten und erfahrenen Schutzhelfern zu geben.

Viel zu schnell ist ein Hund „kaputt“ gemacht.

 

Sportschutzhunde sind auch sehr gute Familienmitglieder. Meine Hunde werden im Sportschutz ausgebildet und leben & verstehen sich ausgezeichnet mit Kindern !!

 

 

 

 

Bilder zur Fährte/Teil A:

 

Bilder zur Unterordnung/Teil B:

 

Bilder zum Sportschutz/Teil C: